Martin Lüker - Konzerte im Fresenhof

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13.05.2006 - Freitag - 19:30 Uhr
Martin Lüker präsentierte Heinz Erhardt
Viele haben es schon versucht und sich Heinz Erhardt gewidmet - einer kann es perfekt: Wenn der urkomische Klaviervirtuose und Kabarettist Martin Lüker aus Kassel mit seinem Soloprogramm aufwartet, dann ist das ein Garant für erfolgreiche, humoristische Unterhaltung. Und so waren zahlreiche auswärtige Besucher in den Fresenhof gekommen, die sich auf einen zweistündigen bunten Abend voller Erinnerungen mit schrägem Humor der allerfeinsten Sorte freuten. Treuherzig, leicht verschmitzt und mit dem Schalk im Nacken lächelte er von der im Fresenhof neu installierten Bühne in sein Publikum. Dann legte er los mit Chansons, Balladen und Gedichten seines Idols Heinz Erhardt: "Das Menschenleben gleicht einer Brille: Man macht viel durch!" Seine mal ernsthaft, mal hochnäselnd-witzigen Rezitationen untermalte Lüker dabei gekonnt feinsinng am Piano. Er sang von der "Polyglotten Katze" und von der "Weidenden Seekuh". Richtig in die Tasten haute er bei den allseits bekannten Erhardt-Klassikern wie "Nehm`se n`Alten" und "Fährt der alte Lord fort, fährt er nur im Ford fort", bei denen das Publikum lauthals mit einsteigen konnte. Die Heinz-Erhardt-Nummern schienen ihm wie auf den Leib geschneidert zu sein, mit Humor und Charme verzauberte er sein Publikum. Lüker ging auf in seinen Stücken, wippte und wackelte, zog Grimassen, entfernte schwungvoll die gespielten Blätter, flocht Kurzgeschichten ein, dass es eine Freude war. Der gebürtige Ostwestfale beendete den Abend mit zahlreichen, erfrischenden Zugaben unter heftigen Applaus stilvoll mit dem Abschiedslied des großen Entertainers: "Nun kommt noch tschau und servus, na und jetzt, fehlt nur noch das Zitat vom Götz...."

 
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